PRESSE-INFORMATION

Februar 2016

Integration von Ärzten aus Ost-Europa in deutschen Kliniken

Baden-Baden – Der Ärztemangel in Deutschland ist nach wie vor evident. Gesucht werden derzeit in nahezu allen klinischen Fachbereichen angestellte Fach-, Ober- und Chefärzte, weniger Hochschul-Absolventen und Assistenzärzte. In vielen Krankenhäusern sind bei der Überlastung der leitenden Ärzte kaum medizinisch/pädagogische Fähigkeiten mehr zu aktivieren, deshalb werden Hochschul-Absolventen in weit geringerem Maße eingestellt als ehedem. Besonders in ländlichen Kliniken und Praxen klafft die größte Lücke, zumal es deutsche Ärzte in die Zentren der Großstädte zieht obwohl sie dort mit geringerem Einkommen rechnen müssen.

Die Krankenhäuser und Kliniken belasten ihre Personaletats stark, die etablierten Ärzte bewegen sich jedoch kaum. Gesucht werden Internisten, Allgemeinmediziner, Orthopäden, Neurologen, Chirurgen, Anästhesisten und Radiologen oft ohne Erfolg. Die Nachfrage nach Fachärzten ist auch weiterhin kaum zu decken.

Kliniken rekrutieren möglichst Assistenz- und Fachärzte aus Tschechien, Slowakei, Litauen, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und jetzt auch Griechenland, die über beachtliche Deutschkenntnisse verfügen und mindestens das B2/C1-Zertifikat des Deutschen Goethe-Instituts vorweisen können. Ihre berufliche Qualifikation ist von deutschen Ärzten kaum zu unterscheiden, die Empathie gegenüber Patienten ist unübertroffen und hält jeden Vergleich zu deutschen Ärzten stand. Sie können rasch in den Krankenhaus- und Fachbereichsablauf integriert werden und leisten generell hervorragende Dienste.

Die Personalberatung data compass kümmert sich seit 2000 um die klinische Integration von festangestellten Ärzten in den Neuen Bundesländern aber auch in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Das Baden-Badener Unternehmen beschäftigt mehrere Head-Hunter, die in Ost-Europa qualifizierte Ärzte rekrutieren, diese inhaltlich auch hinsichtlich der deutschen Sprachkenntnisse beurteilen, in Vertrags-Kliniken vorstellen und bis zur Approbation persönlich betreuen.

Mühsam sind die unterschiedlichen Anforderungen der Regierungspräsidien der Bundesländer bis hin zum Patientenkommunikationstest zu erfüllen. Jedoch ist es der Personalberatung in 15 Jahren gelungen, jeden Arzt der eine Stelle bekommen hat, ohne Ausnahme erfolgreich in einem Krankenhaus zu platzieren.

Ein großer Vorteil: Die Personalberatung entlastet die Bewerber von finanziellen Zahlungen und übernimmt die Kosten der Hin- und Rückreisen bei Vorstellungsterminen sowie für Hotel Übernachtungen, Verpflegung, Dokumenten-Übersetzungen, Approbation und Patientenkommunikationstest. Diese Kosten werden auch den Krankenhäusern und Kliniken nicht gesondert berechnet!

Sprachliche Schwierigkeiten mit Bewerbern aus Ost-Europa existieren bei der Personalberatung kaum. Der leitende Kreis spricht deutsch, englisch und französisch aber auch tschechisch, slowakisch, serbo-kroatisch und wenn es sein muß polnisch und russisch. Die Bewerber können sich in ihrer Landessprache an das Unternehmen wenden, jedoch sollte das Personalprofil mit Foto immer in deutscher Sprache formuliert werden, zumal es direkt an ausgewählte deutsche Vertrags-Kliniken weitergeleitet wird.

85 Prozent der Bewerbungen führen nach Vorstellungsgesprächen zur Fest-Einstellung in medizinischen Fachbereichen, deren Chefärzte meistens über die volle Weiterbildungs-Ermächtigung verfügen. Die jungen Assistenzärzte verbleiben allgemein bis hin zu fachärztlichen Prüfung in fünf/sechs Jahren in der Klinik und sehr oft noch lange darüber hinaus.

Die Vermittlung von Fach-, Ober- und Chefärzten aus Ost-Europa ist weitaus schwieriger, zumal diese älteren Ärzte nicht im selbigen Maße über die verlangten deutschen Sprachkenntnisse verfügen wie junge Assistenzärzte. Deshalb konzentriert sich data compass auch weiterhin auf die Vermittlung von Hochschulabsolventen und Assistenzärzten, deren familiäre Situationen allgemein eine Übersiedlung nach Deutschland begünstigen.

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